| Autographen | Antiquariat Johannes Müller |
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| BEAUHARNAIS Alexandre Vicomte de |
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Präsident der französischen Nationalversammlung; Oberbefehlshaber der Rheinarmee, General der Französischen Revolution (1760-1794). Schriftstück mit e. U. Wörth 15. 6. 1793. 1 S. Fol.
Unterzeichneter Randvermerk einer unter anderem von den Generälen Ihler und Ferrier (du Chastel) signierten "Demande" über Reparationszahlungen in Höhe von 800 Gulden an eine Kompanie, die offenbar in den Rheinlanden eingesetzt war ("ayant laissé leurs effets en Mayence"). - Alexandre Beauharnais, dessen Gemahlin die spätere Frau Napoleons werden sollte, wurde hingerichtet, weil er die Übergabe von Mainz an preußische Truppen nicht verhindert hatte. - Unterkante gefaltet. |
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| Bestellnummer:B19216 | EUR 260,00 / Bestellen |
| BLÜCHER VON WAHLSTATT G. L. |
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Feldmarschall (1742-1819). Schriftstück mit e. U. Berlin 30. 1. 1819. 4°. 1 S. - Doppelblatt, gesiegelt.
Bescheinung für den Freiherrn von Nostitz auf Schönfeld in Schlesien, der im Juni 1813 seinen "Waldbeläufer" Küttner wegen der "Beförderung eines Briefwechsels zwischen Dresden und Pohlen" angezeigt hatte. Blücher habe es "für nöthig erachtet, diesen Küttner arretiren, und nach Neisse zur weiteren Untersuchung bringen zu lassen, die damaligen Verhältnisse und ein späterhin gefundenes Billet in Zifferschrift dicht am Walde, rechtfertigen mein Verfahren, für den Augenblick, die weitere Ausmittelung mußte ich jedoch dem Gouvernement in Neisse überlassen, da die Führung des Krieges mich aus der Provinz entfernte." - Die Arrestierung aufgrund Spionageverdachts erfolgte demnach kurz vor dem Herbstfeldzug, der am 17. August 1813 begann; Blücher befehligte zu dieser Zeit die Schlesische Armee. - Bei dem Adressaten dürfte es sich um Blüchers Adjutanten und Retter in der Schlacht bei Ligny handeln, Graf August Ludwig Ferdinand von Nostitz (1777-1829), der bis zum Tode Blüchers eng mit ihm befreundet war und seine Privatgeschäfte besorgte. - Gefaltet, unterer Rand mit kleinem, teils gelöschten Sammlerstempel, leicht braunfleckig |
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| Bestellnummer:B19246 | EUR 550,00 / Bestellen |
| BOURRIENNE L. A. FAUVELET DE |
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französischer Staatsrat und Staatsminister (1769-1834). Briefabschrift mit e. U. "Bourrienne" (Beglaubigung). Hamburg, 19. 6. 1808. Fol. 1 S. - Doppelblatt.
Das in sehr feiner Schrift vom Direktor des französischen Zollwesens in Hamburg, Eudel, abgefaßte Schreiben ("signé S. Eudel"), berichtet über einen Transport von - wahrscheinlich beschlagnahmten - Handelswaren von Hamburg über Köln und Göttingen nach Bayern. Vorliegend eine von Bourrienne beglaubigte Kopie. - Bourrienne hielt sich 1805-1810 in Napoleons Auftrag als "ministre plénipotentiaire" in Hamburg auf, wo er in erster Linie für die Einhaltung der Seeblockade gegen England zu sorgen hatte; Eudel, den er häufig in seinen 1829 erschienenen Memoiren erwähnt, war einer seiner engsten Mitarbeiter. - Briefkopf mit großem späteren Vermerk über Bourrienne in dicker rötlicher Tinte, Oberkante gefaltet, leicht gebräunt |
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| Bestellnummer:B19217 | EUR 220,00 / Bestellen |
| CARAFFA G. V. |
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Kardinal, Bischof von Palestrina und Anagni, Erzbischof von Neapel (?-1541). Pergamenturkunde. Rom 17. 5. 1577. Qu.-8°. - Mit angehängtem Siegel in Zinnkapsel.
Zahlungen zu Gunsten eines Augustiner-Chorherrenstiftes. - Giovanni Vincenzo Caraffa war 1527 von Papst Clemens VII. zum Kardinal erhoben worden. - Wenige Löcher in der Plica, kleines Loch im Text (minimaler Buchstabenverlust, stellenw. etw. fleckig). |
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| Bestellnummer:B19247 | EUR 350,00 / Bestellen |
| CHRISTIAN I. LUDWIG |
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Herzog von Mecklenburg-Schwerin (1623-1692). Brief mit e. Empfehlungsformel und e. U. "Christianlouis". Schwerin 5. 3. 1666. 4°. 1 S.
In sauberer deutscher Kanzleischrift abgefaßtes Empfehlungsschreiben für den Kanzler Veit Hildebrandt von Wiedenbrück, an den Bischof von Münster, Bernhard Christoph von Galen. Der Herzog bittet Galen, seinen Gesandten, der mit mehreren Anliegen zu ihm kommt, anzuhören und ihm Glauben zu schenken. - Unterkante gefaltet, leicht gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19218 | EUR 280,00 / Bestellen |
| CHRISTINE VON FRANKREICH |
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Herzogin von Savoyen (1606-1663). Brief mit e. U. "Christienne". O. O. und J. (Turin? gegen 1648). 4°. 2 S.
In gut lesbarer Schrift abgefaßter inhaltsreicher Brief an einen Diplomaten (Marchese de Villa?) in italienischer Sprache, die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden in Münster betreffend. Interessanterweise stand im Text zuerst "Colonia", dann gestrichen und mit "Munster" überschrieben. Erwähnt wird der bedeutende Maréchal von Frankreich, Franois-Annibal Duc d Estrées (1573-1670), der als französischer Botschafter am päpstlichen Hof in Rom in diplomatischer Mission tätig war und mit dem Papst über die Friedensverhandlungen in Münster beraten hat. Die Herzogin Christine versuchte offenbar, bei der Ausstellung mehrerer Schreiben für die päpstlichen und venezianischen Gesandten zu vermitteln. - Christine von Frankreich war die Tochter König Heinrichs IV. und der Maria de Medici. - Ränder etwas gebräunt |
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| Bestellnummer:B19219 | EUR 650,00 / Bestellen |
| COLLOREDO Rudolf Graf von |
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österreichischer Staatsmann, kaiserlicher Feldmarschall (1585-1657). Schriftstück mit e. U. Wien 16. 12. 1621. Fol. 1/2 S.
Aktenvermerk, betreffend die Ladung des Obersten Freiherrn Adam von Herberstein vor die niederösterreichischen Landstände. - Fleckig, Randläsuren, verso Montagespuren. - Aus der Sammlung Adam |
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| Bestellnummer:B19248 | EUR 300,00 / Bestellen |
| CORNELIO A. |
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Kardinal, Bischof von Padua und Camerarius des apostolischen Stuhls (1516-1584). Pergamenturkunde mit e. U. Rom 17. 5. 1577. Qu.-4°. - Regliert, mit angehängtem Siegel in Zinnkapsel.
Zahlungen zu Gunsten des Klosters "Scta. Cecilia de Corbario Bononien(si)" betreffend. - Randschäden durch Mäusefraß, stellenw. etw. fleckig |
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| Bestellnummer:B19249 | EUR 450,00 / Bestellen |
| FERDINAND III. |
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römisch-deutscher Kaiser (1608-1657). Brief mit e. U. Breisach 22. 8. 1636. 4°. 1 S. - Doppelblatt mit rückseitiger Adresse und papiergedecktem Siegel.
Brief in lateinischer Sprache an den Kardinal Antonio Santacroce (1598-1641), der am 9. Juni 1636 zum Erzbischof von Urbino ernannt worden ist (hier nach Rom adressiert) und als "amico nostro charissimo" bezeichnet wird. Bedankt sich bei dem Kardinal offenbar für geleistete Abgaben: "Gratulamur imprimis Dili[gentissimi V[estr]ae de hac sibi facta collatione, quam eiusdem prudentia ac rarus pietatis zelus omnino efflagitare videbant." - Unterkante gefaltet, etw. braunfleckig. |
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| Bestellnummer:B19220 | EUR 380,00 / Bestellen |
| FERDINAND III. |
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römisch-deutscher Kaiser (1608-1657). Brief mit e. U. Prag 30. 10. 1647. 4°. 2 S. - Doppelblatt mit rückseitiger Adresse und papiergedecktem Siegel.
Gratulationsschreiben in lateinischer Sprache an den Kardinal Lorenzo Raggi (1615-1687), der am 7. Oktober 1647 zum Kardinal von Palestrina erhoben worden ist. - Unterkante gefaltet, kleine Randläsuren, Siegel beschädigt, gebräunt und braunfleckig. |
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| Bestellnummer:B19221 | EUR 420,00 / Bestellen |
| FRANZ I. |
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österreichischer Kaiser (1768-1835). Brief mit e. Empfehlungsformel und U. Wien 15. 1. 1825. Fol. 2 S. - Adressierter und gesiegelter Umschlag anliegend.
Lateinisches Schreiben an König Franz I. (1777-1830), der seinem am 4. Januar 1825 gestorbenen Vater, Ferdinand I., auf den Thron des Königreichs beider Sizilien gefolgt war. Bedauert den Tod Ferdinands und gibt eine Empfehlung für den Grafen Adam von Ficquelmont ab, wohl ein naher Verwandter des Grafen Karl Ludwig von Ficquelmont, der von 1821-28 kaiserlicher Gesandter am Hof von Neapel gewesen ist. - Kleiner Falzeinriß am rechten Rand, etw. gebräunt, Kuvert beschädigt. |
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| Bestellnummer:B19255 | EUR 350,00 / Bestellen |
| FRANZ I. |
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österreichischer Kaiser (1768-1835). Brief mit e. Empfehlungsformel und U. Wien 29. 11. 1816. 4°. 1 S. - Doppelblatt, adressierter und gesiegelter Umschlag anliegend.
Lateinisches Gratulationsschreiben an Ferdinand I., König beider Sizilien (1751-1825), den er zur Geburt seines Enkels Antonio beglückwünscht (geboren am 23. September 1816, gestorben 1843, Herzog von Lecce), Sohn des späteren Thronfolgers Franz I. Gennaro (1777-1830). - Gefaltet, kleine Falzeinrisse, etw. gebräunt, Kuvert beschädigt. |
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| Bestellnummer:B19253 | EUR 250,00 / Bestellen |
| FRANZ I. |
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österreichischer Kaiser (1768-1835). Brief mit e. U. Baden 23. 8. 1832. Qu.-Gr.-Fol. 1 S. - Pergament, rückseitig mit papiergedecktem Siegel und Adresse.
In lateinischer Sprache an Papst Gregor XVI., der ihn von der Verleihung der Kardinalswürde an den Nuntius am kaiserlichen Hofe, Pietro Spinola (1791-1858, am 2. Juli 1832 zum Kardinal erhoben), unterrichtet hatte. - Siegel beschnitten, leicht beschädigt |
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| Bestellnummer:B19256 | EUR 250,00 / Bestellen |
| FRANZ I. |
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österreichischer Kaiser (1768-1835). Brief mit e. U. Wien 31. 3. 1817. 4°. 1 S.
An einen "Durchlauchtig hochgeborner lieber Oheim und Fürst" angesprochenen Adressaten, dem er die Hochzeit seiner Tochter Maria Leopoldine (1797-1826) mit Dom Pedro di Alcántara ankündigt, dem späteren Kaiser Peter I. von Brasilien (1798-1834), die am 13. März in Wien "per procurationem vollzogen worden ist" (als Stellvertreter fungierte ihr Onkel Erzherzog Karl; die eigentliche Trauung erfolgte erst am 6. November 1817 in Rio de Janeiro). Der Kaiser hatte die Verbindung eigentlich abgelehnt, doch schließlich dem Wunsch Metternichs nachgegeben. - Kleiner Falzeinriß, Siegelabklatsch, leicht gebräunt |
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| Bestellnummer:B19254 | EUR 250,00 / Bestellen |
| FRANZ I. |
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österreichischer Kaiser (1768-1835). Gedrucktes, hs. ergänztes Urkundenformular mit e. U. Wien 22. 6. 1811. Gr.-Fol. - Kanzleisignaturen, rückseitig adressiert und mit papiergedecktem Siegel.
Dekret über Finanzangelegenheiten nach dem am 20. Februar des Jahres erfolgten österreichischen Staatsbankrott, ausgestellt für den Statthalter von Böhmen, den Grafen Franz Anton von Kolowrat-Liebsteinsky (1778-1861), bekannt als Gegenspieler Metternichs. Kolowrat-Liebsteinsky war auch als Finanz - und Verwaltungsexperte bedeutend. - Kanzleisignaturen u. a. des Grafen Joseph Eszterhazy. - Gefaltet, Rückseite mit zwei kleinen Händlerstempeln, stellenw. leicht gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19252 | EUR 250,00 / Bestellen |
| FRANZ I. |
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römisch-deutscher Kaiser, Gemahl Maria Theresias (1708-1765). Brief mit e. U. Wien 30. 10. 1758. Fol. 2 S. - 2 geheftete Doppelblätter, rückseitig adressiert und mit papiergedecktem Siegel.
Glückwunschschreiben in lateinischer Sprache für den am 2. Oktober des Jahres ernannten Kardinal Antonio Priuli, vom Fürsten Colloredo gegengezeichnet. - Gefaltet, leicht gebräunt und fleckig. |
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| Bestellnummer:B19251 | EUR 250,00 / Bestellen |
| FRANZ II. |
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Herzog von Lothringen (1572-1632). Brief mit e. Empfehlungsformel und e. U. Paris 6. 5. 1623. 4°. 1 S. - Doppelblatt, rückseitig adressiert und mit papiergedecktem Siegel.
An "Monsieur Voillot", den "Conseiller d Estat" und Finanzminister seines älteren Bruders, Heinrichs II. von Lothringen, genannt "der Gute", Herzog von 1608-1624. Berichtet über den Hof König Ludwigs XIII. in Fontainebleau: "... il ne se passe rien en cette cour, qui merite d estre escrit". - Franz überwarf sich 1621 mit Heinrich II.; nach seinem Tod wurde er 1625 für fünf Tage Herzog und dankte, nachdem er seine Schulden aus der Staatskasse getilgt hatte, zu Gunsten seines Sohnes Karl ab. - Leicht fleckig und wasserrandig, Unterkante gefaltet. |
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| Bestellnummer:B19250 | EUR 360,00 / Bestellen |
| FRANZ IV. VON ÖSTERREICH-ESTE |
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Herzog von Modena (1779-1846). Brief mit e. Empfehlungsformel und e. U. Catajo 10. 8. 1838. 4°. 1 S. - Doppelblatt, anliegend adressiertes und gesiegeltes Kuvert.
Glückwunschschreiben an Ferdinand II., König beider Sizilien (1810-1859), anläßlich der Geburt seines Sohnes Ludwig Maria (geboren am 1. 8. 1838), des Grafen von Trani und Prinzen von Neapel-Sizilien. - Festes Papier, gefaltet, gering gebräunt und rückseitig ein wenig fleckig. |
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| Bestellnummer:B19222 | EUR 320,00 / Bestellen |
| FRANZ JOSEPH - BUOL-SCHAUENSTEIN K. F. VON |
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österreichischer Staatsmann (1797-1865). E. Depesche mit e. U. Wien 4. 7. 1857. Fol. 1 S. - Gesiegelt.
"An seine Majestät den Kaiser Laxenburg ... Graf Flemming theilt mir soeben mit, daß von dem Augenblicke an, wo Eure Majestät es wünschen, der König das freundliche Anerbiethen in Schönbrunn abzusteigen, dankbar annimmt..." - Graf Karl Ferdinand von Buol-Schauenstein war ein hochrangiger österreichischer Diplomat; seine Amtszeit als Außenminister (1852-59) wird zumeist negativ beurteilt, da die unentschiedene Haltung im Krimkrieg sich ungünstig auf die österreichisch-russischen Beziehungen auswirkte und ein Ultimatum von seiner Seite zum unglücklichen Krieg mit Savoyen-Sardinien führte, weswegen er 1859 zurücktreten mußte. - Falze, stellenw. leicht fleckig. - Beiliegend ein Brief des Obersthofmeisters der Erzherzogin Marie Therese von Österreich an den Freiherrn Christoph von Columbus (1815-1907), Hofrat und Sekretär des Erzherzogs Franz Karl, vom 28. 1. 1905 (2 Seiten, Doppelblatt) und ein Brief des Prinzen Alois von Liechtenstein (1869-1955, vermählt mit Elisabeth Amalie von Österreich, 1878-1960) an den Gemeinderat der Stadt Wien, Joseph Bock, mit der Bitte, sein Fernbleiben beim bevorstehenden Hofball zu entschuldigen, vom 17. 1. 1910. Beide Briefe eigenhändig geschrieben und signiert, Kuverts beiliegend. |
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| Bestellnummer:B19257 | EUR 260,00 / Bestellen |
| FRIEDRICH AUGUST I. |
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König von Sachsen (1750-1827). Brief mit e. Empfehlungsformel und e. U. Dresden 28. 12. 1782. 4°. - Doppelblatt, rückseitig adressiert und mit Siegelresten.
In sehr sauberer Kanzleischrift abgefaßtes lateinisches Schreiben an König Ferdinand I. (1751-1825) von Sizilien anläßlich des Todes der Gemahlin des Bruders Anton (1755-1836, ab 1827 zweiter König von Sachsen), Maria Caroline von Sardinien (1764-1782), "quae variolarum morbo oppressa decessit hodierna die, paullo ante horam quintam matutinam." - Friedrich August, genannt "der Gerechte", war seit 1763 Kurfürst (der dritte dieses Namens) und 1806-27 der erste sächsische König. - Siegelfragment beiliegend, gefaltet, leicht gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19224 | EUR 450,00 / Bestellen |
| FRIEDRICH VI. |
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König von Dänemark (1768-1839). Brief mit e. U. Kopenhagen 21. 8. 1837. Fol. 1 S. - Doppelblatt mit gesiegeltem, adressiertem Umschlag.
Glückwünsche in lateinischer Sprache und kalligraphischer Zierschrift an den König beider Sizilien, Ferdinand II. Karl (1810-1859), zur Vermählung von dessen Bruder Leopold (1813-1860) mit Maria Philiberta von Savoyen-Carignan. - Oberer Rand gefaltet, Falzspuren, leicht gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19258 | EUR 280,00 / Bestellen |
| FRIEDRICH VI. |
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König von Dänemark (1768-1839). E. Brief mit e. U. Ohne Ort und Datum. 3 S. - Doppelblatt.
In französischer Sprache abgefaßter Brief privaten Inhalts ohne Anrede, eine "illustre Princesse" genannte Dame betreffend. - Rückseitige Ränder mit Klebespuren. |
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| Bestellnummer:B19223 | EUR 280,00 / Bestellen |
| GIOVANNI LOPEZ |
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Erzbischof von Capua (von 1498-1501). Urkunde. Rom 6. 9. 1501. Qu.-Fol. - Altersspuren.
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| Bestellnummer:B19225 | EUR 220,00 / Bestellen |
| HEINRICH FRIEDRICH SALVATOR |
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Erzherzog von Österreich. E. Brief mit e. U. Wien, 30. 10. 1906. 4 S. - Doppelblatt, adressiertes Kuvert beiliegend.
An seinen ehemaligen Lehrer, den Bildhauer, Zeichen - und Kunstgeschichtelehrer Eduard Loidolt (1854-1912), den er "Lieber Wawa" anspricht. Loidolt, im militärischen Rang Hauptmann, lehrte an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. - Falzspuren, minimal gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19226 | EUR 200,00 / Bestellen |
| HEINRICH II. |
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Herzog von Lothringen (1563-1624). Brief mit e. Empfehlungsformel und e. U. Nancy 14. 4. 1619. Fol. 1 S. - Rückseitig papiergedecktes Siegel.
Brief in gut leserlicher Schrift an einen "mon Cousin" angesprochenen Fürsten, der ihn um die Durchzugserlaubnis für seine Truppen gebeten hatte: "... pour responce a ce que [vous] desirez scavoir ... des mille cuiraces et neuf mille fantassins Vallons que vous estes adverty devoir encore passer par mes pays ... j ay bien esté prié de permettre le passage pour autres mille Chevaux outre les mille qui sont [dé]ja passéz..." Es handelt sich wohl um die Truppen des Grafen Johann von Merode (um 1589-1633), der, in spanischen Diensten stehend, dem Feldmarschall Charles Bonaventure de Longueval, Graf de Bucquoy (1571-1621), zu Hilfe kam und 1619 mit wallonischen Truppen gegen Böhmen vorrückte. Am 10. Juni 1619 kam es zur Schlacht bei Sablat, bei der das protestantische Heer des Grafen Ernst von Mansfeld vernichtend geschlagen worden ist. Herzog Heinrich von Lothringen hat diese Erlaubnis sicherlich aus tiefer Überzeugung erteilt, denn er war ein fanatischer Verfechter des Katholizismus. - Mittelfalz. |
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| Bestellnummer:B19259 | EUR 550,00 / Bestellen |
| HENRI DE LORRAINE |
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Graf von Harcourt und Armagnac (1601-1666). Schriftstück mit e. U. "Henri de Lorraine conte de Harcourt". Agen 5. 4. 1652. 4°. 1 S. - Doppelblatt, kleines Lacksiegel auf der Vorderseite.
Henri de Lorraine, der als bedeutender Heerführer in verschiedenen Diensten tätig war, teilt seinen Truppen mit, er habe sich "sous la protection & sauvegarde du Roy" gestellt und erläßt den Befehl, unter Androhung von Strafe sich ebenfalls dem König zu unterstellen. Das vorgeschriebene Formular von anderer Hand ausgefüllt, hier für die Truppenverbände, die bei Schloß Cassaigne in der Nähe von Armagnac stationiert waren, und datiert (Eintrag des Tages). - Henri de Lorraine (auch Henri d Eboeuf), genannt "Cadet la Perle", wechselte, je nach Bezahlung und erhofften Vorteilen, immer wieder die Seiten. Der vorliegende Befehl ist auf dem Höhepunkt des Fronde-Aufstands erteilt worden, als es dem Prinzen von Condé gelang, Paris einzunehmen. - Gefaltet, unterer Rand mit etw. Mäusefraß, leicht gebräunt |
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| Bestellnummer:B19260 | EUR 350,00 / Bestellen |
| JOHANN JOSEPH ADAM |
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Fürst von und zu Liechtenstein (1690-1732). Urkunde mit e. U. Prag 13. 9. 1723. Qu.-Fol. 1 S. - Doppelblatt, schwarzes Lacksiegel.
Privileg für einen Andreas Langer, Bürger der Stadt Schönberg. - Faltspuren, leicht gebräunt und fleckig. |
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| Bestellnummer:B19261 | EUR 220,00 / Bestellen |
| KARL |
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Herzog von Lothringen, Generalgouverneur der Niederlande und kaiserlicher Feldmarschall (1712-1780). Brief mit e. U. Brüssel 30. 10. 1767. Fol. 2 S. - Mit dreiseitigem Trauerrand.
An den Generaldirektor des Geniewesens Graf Ferdinand Philipp von Harsch, der "den Moldau-Fluß von Melnick über Prag bis Stiechowitz in Augenschein genommen" hatte: "Ich halte mir ein wie anderes zur Wißenschaft, und es wird mir angenehm seyn, eine Abschrift von deme zu empfangen, was Dieselbe über die angetragene Schifbarmachung besagten Flußes gutächtlich an Hand gegeben werden..." Der Graf von Harsch (1704-1792) hatte sich als österreichischer General im Siebenjährigen Krieg Ruhm erworben. Seit 1761 war er Direktor des Geniewesens (das militärische Ingenieurwesen); nach seinem Entwurf wurde u. a. die Festung Königgrätz erbaut (vgl. Wurzbach VII, 387-88). Die Schiffbarmachung der Moldau, an der Harsch offenbar als Planer und Gutachter beteiligt gewesen ist, wurde im Zuge einer ganzen Reihe von Maßnahmen Maria Theresias zum Ausbau der Infrastruktur und des Verkehrswegenetzes im Habsburger Reich durchgeführt. Die meisten dieser Projekte ließen sich aus Geldmangel nicht realisieren; immerhin konnte der Ausbau der Moldau 1774 abgeschlossen werden (vgl. Jörg Konrad Hoensch, Geschichte Böhmens, München 1997, S. 285). |
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| Bestellnummer:B19263 | EUR 300,00 / Bestellen |
| KARL EMANUEL I. |
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Herzog von Savoyen (1562-1630). Brief mit e. U. Turin 11. 9. 1608. Qu.-4°. 2 S. - Doppelblatt, adressiert und mit papiergedecktem Siegel.
An den Senat gerichtetes Schreiben ("Al Senato nostro") mit Verordnungen. |
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| Bestellnummer:B19227 | EUR 320,00 / Bestellen |
| KARL EMANUEL III. |
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Herzog von Savoyen und König von Sardinien, Zypern und Jerusalem (1701-1773). Brief mit e. U. "Buon Fratello di V. M. Emanuele". Turin 15. 11. 1759. 4°. 1 S. - Doppelblatt, anliegend adressierter Umschlag mit papiergedecktem Siegel.
In italienischer Sprache abgefaßtes Schreiben an den König beider Sizilien, Ferdinand I. (1751-1825). Der erst achtjährige König war seinem Vater nachgefolgt, der als Karl III. den spanischen Königsthron 1759 bestiegen hatte. Karl Emanuel versichert seine Verbundenheit gegenüber dem sizilianischen Königshaus und erklärt, den Grafen Francesco Antonio Caissotti aus Robione, der seit 1739 in den Diensten Karl Emanuels stand, als seinen Sondergesandten ("Inviato Straordinario") einzusetzen. - Gefaltet, wenige kleine Falzdurchbüche, stellenweise braunfleckig |
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| Bestellnummer:B19229 | EUR 450,00 / Bestellen |
| KARL EMANUEL III. |
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Herzog von Savoyen und König von Sardinien, Zypern und Jerusalem (1701-1773). Brief mit e. U. Turin 7. 1. 1752. Qu.-4°. 2 S. - Doppelblatt, adressiert und mit papiergedecktem Siegel.
In französischer Sprache abgefaßte Bestätigung angestammter Feudalrechte des Marquis Francisco de Sales, dessen Ersuchen (zwei Seiten, Doppelblatt, mit eigenhändiger Unterschrift) angehängt ist. - Als König von Sardinien war Karl Emanuel der erste dieses Namens, als Herzog von Savoyen der dritte. - Gefaltet, wenige kleine Falzdurchbrüche, stellenweise braunfleckig |
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| Bestellnummer:B19228 | EUR 400,00 / Bestellen |
| KARL FELIX |
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Herzog von Savoyen und König von Sardinien, Zypern und Jerusalem (1765-1831). Urkunde mit gedrucktem Kopf und e. U. Turin 11. 1. 1828. Qu.-Fol. 2 S. - Doppelblatt mit papiergedecktem Siegel, anliegend Begleitschreiben des Notariates.
Verfügung über die Fortsetzung der Vormundschaft des Mündels Giuseppe Mione, registriert beim Finanzministerium. - Gefaltet, Siegel brüchig und tls. abgeplatzt. |
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| Bestellnummer:B19264 | EUR 240,00 / Bestellen |
| KARL V. |
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Herzog von Lothringen (1643-1690). Brief mit e. U. Frankfurt 24. 10. 1689. Fol. 2 S. - Doppelbl., rückseitig adressiert und mit papiergedecktem Siegel.
Schreiben aus dem Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-97) an den Landgrafen Karl von Hessen-Kassel (1654-1730). Berichtet über Kriegsstrategien und die Verlegung von Truppen an den Rhein zwischen Mainz und Koblenz. - Karl V. von Lothringen, zeitlebens Titularherzog (genannt der "Herzog ohne Herzogtum"), lebte und starb im Exil, da Lothringen von Frankreich besetzt war. Am Pfälzischen Erbfolgekrieg nahm er als Kommandierender des zweiten Armeecorps teil. Frankurt war die Kommandozentrale und Truppensammelstelle. - Kopf mit falscher Namensnennung (Karl IV. Leopold) in hellbrauner Tinte und Archivnummer, hinteres Blatt mit Ausriß, gefaltet, etw. gebräunt |
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| Bestellnummer:B19262 | EUR 360,00 / Bestellen |
| LEOPOLD |
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Erzherzog von Österreich (1823-1898). E. Brief mit e. U. Gmunden 20. 10. 1868. 4°. 1 S. - Doppelblatt.
An eine "Excellenz" mit Glückwünschen zur Übernahme der königlichen Statthalterei in Böhmen (gemeint ist wahrscheinlich Alexander Freiherr von Koller, 1813-1890). - Leopold war Sohn des Erzherzogs Rainer aus dessen Ehe mit Maria Elisabeth von Savoyen-Carignan. Seine Bedeutung liegt in seiner militärischen Karriere, in der er sich besonders als Stratege und Militärtechniker auszeichnete. In den Jahren 1867-68 fand diese Laufbahn ihren Höhe- und Endpunkt: Am 4. Januar 1867 war er zum "Generalgenieinspector" ernannt worden, doch erlitt er 1868 einen Schlaganfall und zog sich ins Privatleben zurück. - Falzspuren, minimal gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19230 | EUR 200,00 / Bestellen |
| LEOPOLD I. |
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König von Belgien (1790-1865). Brief mit e. Empfehlungsformel und U. Brüssel 25. 8. 1838. 4°. 2 S. - Doppelblatt, adressierter und gesiegelter Umschlag beiliegend.
Glückwünsche an den König beider Sizilien, Ferdinand II. Karl (1810-1859; Anrede "Mon Frère et Cousin"), zur Geburt von dessen Sohn Ludwig Maria, geboren am 1. August 1838, gestorben 1886, dem Grafen von Trani. - Falzspuren, minimal gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19265 | EUR 250,00 / Bestellen |
| LEOPOLD V. |
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Erzherzog von Österreich-Tirol (1586-1632). Brief mit e. U. Ensisheim 22. 2. 1623. Fol. 2 S. - Doppelblatt, rückseitig adressiert.
An den erzherzoglichen Rat, Kammerdirektor und Rentmeister Stephan Planck, Rechtsgelehrter am Landgericht in Königstetten (Niederösterreich), wegen Stellungnahme in einer rechtlichen Angelegenheit. - Siegel abgeplatzt, Falze ein wenig brüchig, kleine Randläsuren, etw. gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19266 | EUR 300,00 / Bestellen |
| LUDWIG JOSEPH ANTON |
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Erzherzog von Österreich (1784-1864). E. Brief mit e. U. "Eh Ludwig". Wien, 3. 2. 1824. 4°. 1 S.
An den Grafen Friedrich Heinrich Bellegarde (1760-1845) mit der Bitte um ein Gutachten über das vom siebenbürgischen Hofsekretär Dosa zugunsten des Invalidenfonds erstellte "Anerbieten", die 3000 Gulden "Khevenhüllersches Schuldcapital", die er geerbt hat, abzutreten. - Teils bis in die Schrift beschnitten |
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| Bestellnummer:B19233 | EUR 220,00 / Bestellen |
| LUDWIG JOSEPH ANTON |
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Erzherzog von Österreich (1784-1864). E. Brief mit e. U. Wien 7. 11. 1818. 4°. 1 S. - Doppelblatt.
Schreiben "auf allerhöchsten Befehl Seiner Majestät" an den Grafen Saurau (1760-1832), der Hofkanzler und Innenminister war, Dalmatien betreffend: "Sie haben dem dalmatinischen Gubernio, auf desselben hier angeschlossenen Vortrag zu bedeuten, daß ich dessen Inhalt zur Wissenschaft genommen, und der Pfarrer Jellarich nach selben zu bescheiden sey." - Rückseitig Vermerk der Weiterleitung nach Zadar (Zara) am elften des Monats. - Dalmatien war seit dem Wiener Kongreß wieder Teil der Habsburger Monarchie. - Erzherzog Ludwig, der Sohn Kaiser Leopolds II., hat sich zur Zeit der Briefstellung als Mitglied des Staatsrats dem politischen Tagesgeschäft gewidmet; nach 1835 übernahm er die Regierung für den regierungsunfähigen Kaiser Ferdinand. - Wenig fleckig und gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19232 | EUR 240,00 / Bestellen |
| LUDWIG V. JOSEPH DE BOURBON |
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Fürst von Condé (1736-1818). E. Schreiben mit e. Adresse und U. "Louis Joseph de Bourbon". Zwittau 14. 8. 1799. 1 S. Fol. - Doppelblatt, links oben adressiert.
Ausführlicher Bericht an die Statthalter von Böhmen über den Marsch der von ihm geführten Emigrantenarmee, die zu dieser Zeit im russischen Heeresverband kämpfte, von Polen an den Rhein. Beschrieben wird der Zug durch Böhmen mit Aufenthalt in der Nähe von Prag. Für den Weg von Pilsen nach Waldmünchen (im Bayerischen Wald) möchte er einen kürzeren Weg nehmen, als ihn der General Korsakoff genommen habe. Eine Passage beschreibt das sich verbessernde Verhältnis des Wiener und des russischen Hofes, schließend: "...la bonne intelligence qui regne ... heureusement entre les deux Cours." - Die Fürsten von Condé hatten im Ancien régime die Funktion des "Grand Ma”tre de France" inne. Louis V. Joseph verließ das Land am Beginn der Französischen Revolution und baute in Deutschland eine Emigrantenarmee auf, die zunächst an der Seite Österreichs gegen Frankreich kämpfte, sich dann England anschloß und schließlich, nach dem Frieden von Campo Formio, an der Seite Rußlands kämpfte. Sie war zu dieser Zeit in Polen stationiert, kehrte 1799 aber an den Rhein zurück. Einen Teilabschnitt dieses Marsches schildert der vorliegende Bericht. 1801 wurde die Armee der Condé aufgelöst. - Gefaltet, kleiner Randeinriß. |
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| Bestellnummer:B19234 | EUR 650,00 / Bestellen |
| LUDWIG XV. |
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König von Frankreich (1710-1774). Brief mit e. U. "Louis". Versailles 1. 4. 1772. Fol. 1 S. - Einzelblatt mit Adresse und Kanzleisignatur.
Adressiert an "Mon cousin le Duc de Saxe-Gotha Prince du Saint Empire", damit wohl an den "frischgebackenen" Herzog Ernst Ludwig von Sachsen-Gotha-Altenburg gerichtet, der nach dem Tod seines Vaters, Herzog Friedrichs III., am 10. März 1772 die Nachfolge angetreten hatte. Der Brief des französischen Königs nimmt auf diesen politischen Wechsel Bezug und versichert die wohlgesonnene Zuneigung des Königs, verbunden mit den besten Wünschen für die Regierungszeit Ernst Ludwigs. - Ränder mit einigen tls. hinterlegten Läsuren und gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19231 | EUR 280,00 / Bestellen |
| MARGARETHE VON LOTHRINGEN |
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Gemahlin von Heinrich II. von Lothringen. Verfügung mit e. U. Nancy 9. 12. 1625. Fol. 3 S.
Verfügung "en notre conseil", erwähnt den Grafen von Salm. - Rückseitig mit langem Vermerk. - Gebräunt, im Falz etw. löchrig und hinterlegt. |
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| Bestellnummer:B19235 | EUR 240,00 / Bestellen |
| MARIA II. DA GLORIA |
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Königin von Portugal (1819-1853). Brief mit e. U. "A Rainha". 13. 10. 1847. Fol. 2 S. - Beiliegend adressiertes Kuvert mit papiergedecktem Siegel.
An den König beider Sizilien, Ferdinand II. (1810-1859), dem sie die Geburt ihres Sohnes Filippe Luiz Maria mitteilt. - Zwei Falze tief eingerissen, linker Rand mit quadratischem Einschnitt vom Öffnen des Briefs, gering gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19236 | EUR 350,00 / Bestellen |
| MARIA THERESIA |
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österreichische Kaiserin (1717-1780). Brief mit e. U. Wien 3. 11. 1778. Fol. 1 S. - Doppelblatt mit Adresse und papiergedecktem Siegel.
An den Rat der Stadt Krems mit der Anweisung "in quaestionata causa ad ulteriora procedere". - Gegengezeichnet vom Grafen Franz Eszterházy. - Sehr schönes Stück. |
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| Bestellnummer:B19272 | EUR 450,00 / Bestellen |
| Maria Theresia |
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Demnach muß vermutet werden, daß der Fall von Prag wesentlich durch die Hinhaltetaktik Kursachsens begünstigt worden ist. Zudem war es wohl zu Kompetenz - und Rangstreitigkeiten gekommen. Daher betont Maria Theresia, daß der Herzog von Weißenfels die sächsischen Truppen führen und zugleich die Einheiten des Grafen Bathyany kommandieren solle. Im Falle eines siegreichen Ausgangs des Krieges wird Kursachsen "nebst denen Preussischen Lehen in der Lausniz, auch das Fürstenthumb Crossen und Zülichau [und] die communication zwischen dessen Patrimonial Landen, und dem Wahlkönigreich Pohlen" in Aussicht gestellt: "Ja es würde in solchem fall ... Unserem Erzhaus nie zugehörig gewesten Landen noch mehrers, als die anverlangte drey Schlesische Fürstenthümer betragen, zuzutheilen." Neben dem militärischen Sieg über Preußen wird besonders die Beibehaltung der Pragmatischen Sanktion, die Maria Theresia und dem Haus Habsburg die Kaiserkrone sichern sollte, als wesentliches Ziel betont. Über seine historische Brisanz hinaus erlaubt der Brief aufschlußreiche Einblicke in die Verstrickungen der Diplomatie dieser Zeit.- Graf Eszterházy, später als der große Mäzen Haydns bekannt geworden, wird in der Adresse als Gesandter beim König von Polen und Kurfürsten von Sachsen betitelt. Über seine Rolle als österreichischer Diplomat am kursächsischen Hof war bislang kaum etwas bekannt. - Gut lesbare Schrift, Kopfzeile kalligraphiert und mit Federwerk. - Mehrere größere Tintenfraßlöcher (Verlust einzelner Wörter), etw. fleckig, gefaltet, Umschl. mit Ausbrüchen (Textverlust in der Adresse), Siegel beschädigt. - Transkription beiliegend. |
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| Bestellnummer:B20284 | EUR 2000,00 / Bestellen |
| MARIA THERESIA |
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österreichische Kaiserin (1717-1780). E. Handbillet mit Paraphe. (Wien ca. 1770). 8°.
An den Hofkammerpräsidenten Graf Leopold Kolowrat-Krakowsky: "schicke ihnen dises protocol weillen nicht recht weis ob er es mir nicht begert das hatzold sich unterschreibe wegen Dominicaner fried will allen Verstand wegen der immunitätt mögte einen reinen auffsatz haben wie an Papsten zu schreibben was ihen antzubringen // dis mögte eher hergan ... was er davon haltet. indeme wan der Papst nichts thun wolte lieber noch selber wolte ligs lassen als das publicum allarmirn oder nach mehr Vorbitteruung und embaras dem Papst procurirn." |
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| Bestellnummer:B19269 | EUR 650,00 / Bestellen |
| MARIA THERESIA |
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österreichische Kaiserin (1717-1780). E. Randvermerk. (Wien 30. 3. 1774). 8°.
"bin völig verstanden mit ihner die Verehligung zu verhindern nicht aber das wieder solle caution abgegeben werden diese ist ganz auffgehoben ... auch keine pension vor keins zu hoffen ist, ohne dem revers eingeben sollen, der einen gardist eheligt. wegen pauman ist nichts tzu thun. blümegen anzuweisen." - Die Randbemerkung ist aus dem Akt ausgeschnitten (Blattgr.: 19 x 11,5 cm). Auf der Rückseite von Schreiberhand die Aufklärung zumindest des Falles "paumann": Dort heißt es: "für den bey der Gestütterey befindlicchen Vice-Corporaln Baumann". |
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| Bestellnummer:B19271 | EUR 450,00 / Bestellen |
| MARIA THERESIA |
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österreichische Kaiserin (1717-1780). E. U. als Beglaubigung unter einem Bericht. Wien 4. 12. 1772. Gr.-Fol. 4 S. - Doppelblatt.
Bericht der böhmischen Hofkanzlei, unterzeichnet vom ersten Kanzler, Graf Heinrich Kajetan von Blümegen (1715-1788), der ab 1771 auch königlich böhmischer Oberst war. Betrifft eine Jubiläumszahlung an den Wegamts-Protokollisten in Mähren, Franz Schwarzer. - Faltspuren, leicht gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19270 | EUR 350,00 / Bestellen |
| MARIA THERESIA |
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von Österreich-Toskana, Königin von Savoyen-Piemont (1801-1855). E. Brief mit e. U. Turin 13. 5. 1838. 1 S. - Doppelblatt.
An die Marquise Brignole, deren Mann zum Botschafter anläßlich der Krönung von Königin Victoria von England am 28. Juni 1838 ernannt worden ist. Maria Theresia lädt die Marquise ein, in diesem Jahr nach Genua zu kommen, läßt den Marquis grüßen und versichert ihr ihre Freundschaft. - Linke obere Ecke mit Blindstempel (Krone). - Gefaltet, gering gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19237 | EUR 300,00 / Bestellen |
| MARIA VON ÖSTERREICH |
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Gattin Kaiser Maximilians II., Tochter Karls V. Brief mit e. U. Prag 15. 4. 1581. Fol. 1 1/2 S. - Doppelblatt mit Adresse und papiergedecktem Siegel.
In spanischer Sprache an den Herzog von Parma, um ihm die Ankunft des Marquis Malaspina, des Überbringers von Neuigkeiten und Anfragen, die der Kaiserin sehr zusagen, zu bestätigen. - Wasserfleckig, eine Ecke repariert. |
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| Bestellnummer:B19267 | EUR 300,00 / Bestellen |
| MARIE AMALIE |
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Königin von Frankreich, Gemahlin des "Bürgerkönigs" Louis Philippe (1782-1866). E. Brief mit e. U. Frankfurt 4. 10. 1853. 3 S. - Doppelblatt.
An eine "Ma bien chèr Cousine" bezeichnete Verwandte, der sie von einer Reise nach Basel berichtet. In diesem Zusammenhang wird auch "N™tre bonne Hélène" erwähnt, die einen Brief an sie geschickt habe. Gemeint ist die Herzogin Helene zu Mecklenburg-Schwerin (1814-1858), ihre Schwiegertochter, die mit dem ältesten, zu dieser Zeit bereits verstorbenen Sohn Ferdinand Philippe (1810-1842) verheiratet gewesen ist. - Der "Bürgerkönig" und seine Gemahlin befanden sich seit der Revolution von 1848 im Exil in England. - Beiliegend zwei adressierte und gesiegelte Umschläge (wohl nicht zum Brief gehörig). |
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| Bestellnummer:B19238 | EUR 300,00 / Bestellen |
| MARIE VALERIE |
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Erzherzogin von Österreich (1868-1924). E. Brief mit e. U. Ohne Ort und Datum (Wien, ca. 1882?). 3 S. - Doppelblatt.
An ihren Lehrer Heinrich Reinhart, den die jüngste Tochter Kaiser Franz Josephs I. und Elisabeths ganz offenkundig umschwärmte: Sie freue sich darauf, daß Reinhart für ein bis zwei Wochen in der Burg (Wiener Hofburg?) wohnen werde und sie sich täglich sehen könnten. Sie würde ihm am liebsten ganze Bücher schreiben. Der Brief schließt: "Es hat Sie fürchterlich lieb Ihre dankbare Schülerin Valerie". - Blaßblaue Mädchenhandschrift. - Beiliegend Porträtpostkarte der Erzherzogin im Kreis ihrer Kinder (1909). |
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| Bestellnummer:B19239 | EUR 340,00 / Bestellen |
| MATTHIAS |
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römisch-deutscher Kaiser (1557-1619). Brief mit e. U. Prag 23. 8. 1612. Fol. 1 1/3 S.
Befehl an eine Behörde, eine "Schuldforderung von Sechshundert Thalern" durchzusetzen, die die Erben des Caspar Störzel gegen einen Vetter erheben: "... befehlen wir Euch gnediglich, daß Ihr den Supplicanten die billigkeit ertheilet, Ihnen zu schleuniger bezahlung verhelffet, unnd nicht uhrsach gebt, Unß diezfallls weither zur unnoht zubehelligen ..." - Beschnitten, etw. fleckig, Randläsuren. - Aus der Sammlung Adam. |
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| Bestellnummer:B19274 | EUR 400,00 / Bestellen |
| MATTHIAS |
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römisch-deutscher Kaiser (1557-1619). Brief mit e. U. Wien 1. 5. 1598. Fol. 2 S. - Doppelblatt mit Adresse und papiergedecktem Siegel.
An den Propst in Herzogburg. - Kleine Beschädigung im Faltknick, sonst ausnehmend schönes und gut erhaltenes Stück. |
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| Bestellnummer:B19273 | EUR 400,00 / Bestellen |
| MAXIMILIAN I. |
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"Testimonio de Nuestra benevolencia y estimacion á DD. Julio Ruppert, Feniete, Médico en la Leion austriaca ... " - Gegengezeichnet vom Großkanzler Almonte. - Kleine Löcher, in den Faltknicken fleckig. |
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| Bestellnummer:B19275 | EUR 450,00 / Bestellen |
| MICHAEL |
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Großfürst von Rußland (1798-1849). E. Brief mit U. Ohne Ort und Datum (ca. 1860). 1 S. - Doppelblatt mit Adresse.
An einen Herrn Gudin mit dem Ausdruck des Bedauerns, daß eine Verabredung wegen einer "indisposition" nicht eingehalten werden konnte, "qui m est privée du plaisir de vous voir hier soir". - Auf einem beiliegenden Zettel der Vermerk, daß das Schreiben an "ma Stief-Urgrußmutter La Comtesse Maximilienne de Heroldingen" adressiert sei. Michael war mit Helene (Charlotte) von Württemberg (1807-1873) verheiratet. - Leicht fleckig. |
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| Bestellnummer:B19276 | EUR 380,00 / Bestellen |
| PIUS VII. (BARNABA CHIARAMONTI) |
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Papst (1742-1823). Brief mit e. U. Imola 20. 5. 1786. Fol. 1 S.
Als Bischof von Imola an Graf Antonio Cerati (1738-1816) in Parma, dem er einen Geistlichen empfohlen hatte: "... Le cortesi attenzioni, colle quali V[ostra] S[ignoria] Ill[ustrissi]ma si è compiaciuta praticare a riguardo mio verso codesto Monsignore della Volpe sono un nuovo contrasegno della sua bontà verso di me ... " - Leicht fleckig, kleine Wurmspuren. |
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| Bestellnummer:B19277 | EUR 250,00 / Bestellen |
| RABATTA Anton von |
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kaiserlicher Statthalter in Gradisca, Botschafter in Venedig (?-1648). Brief mit e. Empfehlungsformel und U. "Anth. Graff von Rabatta". Venedig, 12. 9. 1643. 2 S. 4°. - Doppelblatt.
Sehr wahrscheinlich an den Grafen Johann Ludwig von Nassau (1590-1653), der ab 30. Juli 1643 kaiserlicher Gesandter bei den Friedensverhandlungen in Münster war, gerichtetes, nicht adressiertes Schreiben. Der Adressat, "Eure gräfliche Excellenz", sei "pro principale Commissario nach Münster deputirt" worden. Da der große Verhandlungsführer auf kaiserlicher Seite, Maximilian Graf Trauttmannsdorff, erst ab 1645 zum Prinzipalkommissar ernannt worden ist, kann es sich wohl nur um Johann Ludwig von Nassau handeln. Rabatta bestätigt den Erhalt eines Schreibens des Grafen, der die Ankunft des Kaisers in Niklasburg ankündigt. Rabatta hofft auf den Erfolg des kaiserlichen Heeres. - Rückseitig ein Nachtrag: "der Fürst Matthiaß von Toßcana hat ain ansehliche Victori wid(er) die Bäbstl. [Truppen] erhalten bey 20000 erlegt wie gefangen 4 stuckh geschüz und die maiste bagaglia [erobert]." - Über den Grafen Anton von Rabatta ist wenig bekannt geworden; er wurde 1648 von den Uskoken ermordet. Autographen von ihm sind sehr selten. Sein Sohn, Rudolf von Rabatta, war kaiserlicher Kämmerer, Feldmarschall und Hofkriegsrath (ADB XXVII, 77, dort auch der Vater erwähnt). - Faltspuren, ein wenig Mäusefraß an der linken oberen Ecke, rechte obere Ecke mit Sammlerstempel "S". |
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| Bestellnummer:B19240 | EUR 550,00 / Bestellen |
| SIXTUS V. (FELICE PERETTI) |
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Papst (1521-1590). Breve mit Kanzleiunterschrift. Rom, "apud sanctum Petrum", 18. 12. 1585. Qu.-Fol. 1/2 S. - Pergament mit Siegelspuren und Kanzleisignatur, rückseitig Adresse.
Erteilt dem päpstlichem Notar und Statthalter in Loreto ("Gubernatoris Templi nostri Lauretani Locumtenenti"), Vitali Leonorio, die Erlaubnis, zum bevorstehenden Weihnachtsfest die "capsa" (Reliquienbehältnis) zu öffnen. Mit "Templum nostri" ist wahrscheinlich die Santa casa von Loreto gemeint. - Kanzleiunterschrift des Bischofs von Forl", Giovanni Francesco Mazza Canobius. - Gefaltet, Wurmspuren mit geringem Buchstabenverlust, stellenw. gebräunt. - Beiliegend eine zeitgenössische, notariell beglaubigte Abschrift (12 Seiten, gebunden) einer Urkunde des Inquisitionsgerichts von Murcia, 1575, mit Insertion der Privilegienurkunde Philipps II. von Spanien aus dem Jahre 1553 zugunsten der Inquisitionsbehörden. |
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| Bestellnummer:B19278 | EUR 850,00 / Bestellen |
| VENEDIG |
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Eilbrief aus Verona nach Venedig. 13. 3. 1528. Fol. 2 S.
An den Rat der Zehn. - Randschäden. |
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| Bestellnummer:B19279 | EUR 250,00 / Bestellen |
| VIKTOR EMANUEL I. |
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König von Italien (1820-1878). Brief mit e. Empfehlungsformel und e. U. Turin 12. 7. 1854. 4°. 1 S. - Doppelblatt, anliegend adressiertes und gesiegeltes Kuvert.
An den König beider Sizilien, Ferdinand II. (1810-1859), anläßlich des Todes seines Sohnes Karl Albert (geboren 1851, gestorben am 28. Juni 1854), Herzog von Chablais. - Oberkante gefaltet, gering fleckig. |
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| Bestellnummer:B19241 | EUR 450,00 / Bestellen |
| VIKTOR EMANUEL III. |
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König von Italien und Kaiser von Äthiopien (1869-1947). Dienstschreiben mit gedrucktem Briefkopf und e. U. San Rossore 18. 10. 1942. Fol. 1 S. - Mehrere Behördenstempel.
Ablehnung des Einspruchs einer Lehrerin an einer Lehranstalt in Palermo gegen ihre Entlassung. - Viktor Emanuel III. war auch während der faschistischen Diktatur de iure Staatsoberhaupt, wenngleich er von 1923-1943 kaum noch politischen Einfluß genommen hat und nur unbedeutende Entscheidungen zu fällen hatte. - Mittelfalz, vereinzelte Flecken. |
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| Bestellnummer:B19242 | EUR 280,00 / Bestellen |
| WILHELM III. |
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König der Niederlande. (1817-1890). Brief mit e. U. Den Haag 16. 7. 1853. 4°. 1 S.
Brief in französischer Sprache an den Präsidenten der Republik Costa Rica, Juan Rafael Mora Porras (1814-1860, Amtszeit 1849-1859), dem er zur Wiederwahl gratuliert und die guten Beziehungen beider Staaten betont. - Minimal gebräunt und fleckig. |
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| Bestellnummer:B19243 | EUR 220,00 / Bestellen |
| WILHELM NICOLAUS |
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Herzog von Württemberg (1828-1896). E. Brief mit e. U. Tromello 25. 5. 1859. 2 S. - Doppelblatt, adressiertes Kuvert-Fragment beiliegend.
Brief an den Oberst Körber (1812-1861), Direktor der Orientalischen Akademie und persönlicher Freund des Herzogs, dem er mitteilt, er wolle dessen Sohn zum Offizier in einem neu eingerichteten Regiment ernennen. Dazu möchte er die Zustimmung des Vaters einholen und bittet um telegraphische Nachricht. - Der Herzog, der zu dieser Zeit auf dem Zenit seiner militärischen Karriere stand, hatte selbst den Rang eines Obersten (vgl. ADB XLIII, 213-218). - Gering fingerfleckig. |
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| Bestellnummer:B19244 | EUR 200,00 / Bestellen |
| WILHELM OTTO |
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Graf zu Nassau-Siegen (1607-1641). Brief mit e. U. "Im Feldlager" (bei Wolfenbüttel) 20. 6. 1641. 4°. 1 S. - Doppelblatt, rückseitige Adresse abgetrennt, mit drei Ringsiegeln.
Auf dem Feldzug gegen die kaiserlichen Truppen verfaßter Brief an den Rat einer Stadt. Entsendet den Generaladjutanten Gör[i]tz, "... umb denselben etliche puncte vorzutragen, auch ihr runnde erklärung daruff zu begehren ..." Graf Wilhelm Otto ist am 14. August 1641 vor Wolfenbüttel gefallen; der französische Feldmarschall Jean Baptiste Budes von Guébriant (1602-1643), der das Schreiben gegengezeichnet hat, errang dagegen am 15. Juli 1641 in der Nähe von Wolfenbüttel einen seiner bedeutendsten Siege. - Rückseite mit größerem Ausschnitt (Adresse), etw. gebräunt und fleckig. |
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| Bestellnummer:B19280 | EUR 550,00 / Bestellen |
| WILHELMINE AMALIE |
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römisch-deutsche Kaiserin, Gemahlin Kaiser Josephs I. (1673-1741). 2 Briefe mit e. U. Wien 26. 2. 1733. 4°. Je 1 S. - Doppelblätter, rückseitig adressiert und mit papiergedeckten Siegeln.
Zwei identische lateinische Schreiben an den Fürsten Camillo Borghese und die Fürstin Agnes Colonna Borghese, denen sie dankt, Grüße übermittelt und ihre kaiserliche Gunst erweist. - Einzelne kleine Ausbrüche durch Tintenfraß, gefaltet, leicht gebräunt. |
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| Bestellnummer:B19245 | EUR 280,00 / Bestellen |
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